KlangWelt-Konzert “GeigenLiebe – Musikalische Wegbegleiter für Violine solo»

KlangWelt-Konzerte 2026

GeigenLiebe – Musikalische Wegbegleiter für Solovioline

Konzerte zum 40-jährigen Bühnenjubiläum von Sibylle Tschopp

 

Sonntag, 06. September 2026, 17 Uhr – Kapelle Jonental

Samstag, 19. September 2026, 19 Uhr – Klosterkirche Wesemlin Luzern

Sibylle Tschopp, Violine solo

 

John Dowland (1563-1626)  „Lachrimae Antiquae“ (Bearbeitung für Violine solo)

Caspar Diethelm (1926-1997)  Solosonate Nr. 3 Op. 332 (1996)

Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791)  Adagio aus Violinkonzert in G KV216 (Bearbeitung für Violine solo)

Komitas Vardapet (1869-1935)  Krunk (Kranich)

Johann Sebastian Bach (1685-1750), Sonate Nr. 2 in a-Moll BWV 1003 

Fritz Kreisler (1875-1962), Recitativo und Scherzo Op. 6

Das KlangWelt-Konzertprojekt 2026 „GeigenLiebe – Musikalische Wegbegleiter für Violine solo“ erklingt anlässlich des 40-jährigen Bühnenjubiläums von Sibylle Tschopp und widmet sich der Musik von Komponisten, die ihren künstlerischen Weg auf besondere Weise prägten.

Mit Johann Sebastian Bachs Musik ist Sibylle Tschopp schon seit der Kindheit tief verbunden; die „Sechs Sonaten und Partiten“, deren zweite Sonate hier erklingt, ziehen sich durch ihr künstlerisches Wirken wie ein roter Faden. – Auch die Liebe zu Wolfgang Amadeus Mozarts lichter Musik wuchs bereits in Kindheitstagen; so ist auch Mozart ein treuer Begleiter auf Sibylle Tschopp’s musikalischem Lebensweg. Zwar schrieb Mozart kein Werk für Solovioline, doch erklingt hier das traumhaft schöne Adagio aus dem G-Dur-Violinkonzert KV 216 in einer Bearbeitung für Solovioline. – Der Schweizer Komponist Caspar Diethelm schrieb für die damals 18-jährige Solistin das Violinkonzert „Menhir“, welches Sibylle Tschopp am Lucerne Festival mit Rudolf Baumgartner und den Festival Strings Lucerne uraufführte. Dies war der Beginn einer langjährigen Freundschaft, in deren Verlauf Diethelm mehrere Werke für Sibylle Tschopp komponierte. Anlässlich seines hundertsten Jubiläums erscheint 2026 eine CD-Einspielung seines Violinkonzerts „Anubis“ mit Sibylle Tschopp als Solistin. – Viele Jahre lebte und arbeitete Sibylle Tschopp zwischen Zürich und Armeniens Hauptstadt Yerevan; der künstlerische Austausch mit hervorragenden armenischen Musikern und Komponisten prägte die Musikerin nachhaltig. Komitas Vardapet, der Vater der armenischen Musik, schöpfte aus der Quelle der Volksmusik und vertonte mit „Krunk“ ein Lied über die Sehnsucht nach der verlorenen Heimat – ein Thema, welches das uralte Volk bis heute begleitet. – John Dowland starb vor unglaublichen 400 Jahren und gilt als einer der bedeutendsten Komponisten der Renaissance. Dowlands berühmtes Werk „Lachrimae“ steht hier für die künstlerische Neugier, mit der Sibylle Tschopp immer wieder neue Horizonte erkundet. – Mit Fritz Kreislers „Recitativo und Scherzo“ erklingt ein kleines Feuerwerk der geigerischen Virtuosität und Spielfreude – eine Liebeserklärung an ihre wundervolle Geige als treueste Begleiterin.

In ihrer KlangWelt-Konzertreihe präsentiert die renommierte Geigerin Sibylle Tschopp seit 2009 ausgewählte Programme mit thematischem Schwerpunkt. An den speziell schönen Konzertorten Kapelle Jonental und Klosterkirche Wesemlin Luzern erlebt das Publikum die faszinierende Welt der Sologeige unmittelbar und geniesst eine Stunde der musikalischen Einkehr.

Eintritt frei – Kollekte. Info & Platzreservation: info@sibylletschopp.com Künstlerische Leitung: Sibylle Tschopp /  www.sibylletschopp.com

Sibylle Tschopp – 07/2026  

GeigenGebet – Meditative Klangwelten für Violine solo

KlangWelt-Konzerte 2024

Geigen Gebet – Meditative Klangwelten für Violine solo

Sibylle Tschopp, Solovioline

Samstag, 07. September 2024, 19 Uhr – Klosterkirche Wesemlin Luzern
Sonntag, 22. September 2024, 17 Uhr – Kapelle Jonental

GeigenGebet_Flyer       Kapelle Jonental_Wegbeschreibung

Programm:
Georg Friedrich Händel, «Gebet» Arioso aus dem Dettinger Te Deum
Georg Philipp Telemann, Fantasie Nr. 11
Gregorianischer Choral ‚Credo in unum Deo‘ ‚Gloria in excelsis Deo‘
Ernest Bloch, Suite Nr. 1
Felix Mendelssohn Bartholdy, Lieder ohne Worte
Johann Sebastian Bach, Solosonate Nr. 1 g-Moll BWV 1001

Im Geigenklang ruhend in sich hineinhorchen – der menschlichen Stimme nahe, berührt die Geige innere Seelenlandschaften. Besinnung, Tanz und Gesang sind Gebetsformen; Glück, Trauer, Freude, Nachdenklichkeit finden sich darin. All dies vereinend, laden die Meisterwerke von Händel, Bach, Telemann, Bloch und Mendelssohn Bartholdy ein, sich in meditative Klangwelten zu vertiefen.

Georg Friedrich Händels (1685-1759) Arioso aus dem Dettinger Te Deum, ein schlichtes Gebet für Singstimme und Orchester, erlangte Bekanntheit in diversen Bearbeitungen. Die Soloversion von Sibylle Tschopp adaptiert die originale Vorlage. ꔷ Georg Philipp Telemanns (1681-1767) Fantasie Nr. 11 in F-Dur fasziniert durch musikalischen Einfallsreichtum. Tänzerische Elemente wechseln mit nachdenklichen Passagen wie Licht und Schatten. ꔷ Seit Jahrhunderten ist der gregorianische Choral ein wichtiges Medium zum Gebet. Der bedeutende schweizerisch-amerikanische Komponist Ernest Bloch (1880-1959) integrierte die jüdische Kultur in seine Tonsprache, wertschätzte aber auch das Christentum. In der Violinsonate Nr. 2 ‚Poème Mystique‘ (1924) vertonte er die Choräle ‚Credo in unum Deum‘ und ‚Gloria in excelsis Deo‘. Die Gesänge erklingen hier als Einstimmung zu Blochs erster Solosuite. 1958 komponiert, orientiert sie sich am barocken Formschema; Tanz kontrastiert mit Gesang, Virtuosität mit Verinnerlichung. ꔷ ‚Lieder ohne Worte‘ begleiten Felix Mendelssohn Bartholdy (1809-1847) durch sein ganzes Schaffen. Farb- und facettenreich, erklingen hier einige der kurzen stimmungsvollen Klavierstücke in einer Violinfassung. ꔷ Johann Sebastian Bachs (1685-1750) erste Solosonate, im warmen g-Moll tief verwurzelt, zeichnet sich durch ihre musikalische Energie und Freiheit aus. Nach dem Adagio mit weitgeschwungenen Melodiebögen zwischen mächtigen Akkorden verbindet die Fuge formale Strenge mit Leidenschaft; die leicht schwebende Siciliana führt zum dramatischen Presto.

In ihrer KlangWelt-Konzertreihe lässt Sibylle Tschopp die Zuhörer:innen in die faszinierende Klangwelt der Sologeige eintauchen und schenkt ihnen eine Stunde der Freude und Entspannung. Als Solistin und Kammermusikerin ist sie in vielen Ländern der Welt aufgetreten, und ihre CDs sind im internationalen Rundfunk präsent.

Eintritt frei – Kollekte.

Info & Platzreservation (Rollstuhlplätze): tschoppmusic@bluewin.ch / 044-761 35 03
Künstlerische Leitung: Sibylle Tschopp info@sibylletschopp.com / www.sibylletschopp.com

KlangWelt-Konzert «Geigenhimmel – Himmlische Klangwelten» mit Sibylle Tschopp

KlangWelt-Konzerte

Geigen Himmel – Himmlische Klangwelten für Violine solo
Sibylle Tschopp, Violine solo
 
Sonntag, 4. September 2022, 17.00 Uhr – Jonen, Kapelle Jonental
Samstag, 10. September 2022, 19.00 Uhr – Luzern, Klosterkirche Wesemlin

In ihren KlangWelt-Konzerten «GeigenHimmel – Himmlische Klangwelten für Violine solo» beleuchtet Sibylle Tschopp den Himmel als Raum für Sehnsucht und Verheissung, als Quelle göttlicher Ordnung wie himmlischer Gnade. Die tiefsinnig berührenden und atemberaubend virtuosen Meisterwerke von Bach, Telemann, Ysaÿe, Ravel und Komitas lassen den Himmel in vielfältigem Licht erstrahlen. Das besonders schöne Programm schenkt den Zuhörer:innen in unserer bewegten Zeit eine Stunde des Friedens und der Entspannung.

Flyer

 

 

 

Kein Komponist erhob die Solovioline in solch himmlische Höhen wie Johann Sebastian Bach. Seine monumentale C-Dur-Sonate mit dem Choralthema „Komm heiliger Geist“ ist ein Manifest der Zuversicht. Auch Georg Philipp Telemann lässt in seiner genialen 8. Fantasie Geist und Seele in himmlische Sphären schweben. Als Gegenpol erscheint in Eugène Ysaÿes fesselnder 2. Solosonate der mittelalterliche Hymnus „Dies irae“. Drei kurze besinnliche Gesänge, für Solovioline adaptiert, erklingen als Intermezzi: „Kranich, hast Du keine Nachricht aus unserem Land?“, fragt die traditionelle Volksweise „Krunk“ des armenischen Komponisten Komitas, während Maurice Ravel mit „Kaddisch“ eines der bedeutendsten Gebete des Judentums vertonte. Das Advents-Lied „O Heiland reiss die Himmel auf“ von 1666 verleiht der Hoffnung auf Erlösung Ausdruck.

Mit ihrer KlangWelt-Konzertreihe hat sich Sibylle Tschopp seit 2009 viel Anerkennung erspielt. Als Solistin und Kammermusikerin ist sie in bedeutenden Kulturzentren Europas, der USA, Zentral-/Südamerikas und Südafrikas aufgetreten. Ihre CDs sind im internationalen Rundfunk präsent. Sibylle Tschopp ist Violindozentin der Kalaidos Musikhochschule, lehrt an der Musikschule Knonaueramt und wirkt als Kursleiterin und Jurorin.

Eintritt frei – Kollekte anstelle eines Eintritts.
Wegen begrenztem Platz ist eine Anmeldung erwünscht. Das Tragen einer Maske wird empfohlen. Personen mit Symptomen verzichten auf den Konzertbesuch.

Info,  Anmeldung & Platzreservation (Rollstuhlplätze): tschoppmusic@bluewin.ch / 044-761 35 03 / www.sibylletschopp.com

Programm:
Komitas, „Krunk“
Georg Philipp Telemann, Fantasie Nr. 8 E-Dur TWV 40:21
Rheinfelsisches Gesangsbuch, „O Heiland, reiss die Himmel auf“ (1666)
Eugène Ysaÿe, Sonate Nr. 2 Op. 27/2
Maurice Ravel, „Kaddisch“
Johann Sebastian Bach, Sonate Nr. 3 C-Dur BWV 1005